Worte und Formen

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Was liegt näher, als für den traditionsreichen italienischen Sanitärhersteller ‹Stella› eine Kollektion namens ‹Stella› zu entwerfen? Schliesslich legt fast jede Band, die nicht ihr Debutalbum nach sich selbst benannte, irgendwann ein solches nach. So dachte wohl auch der Designer Luca Scachetti, schritt zur Tat – und zeigt, wie Worte und Formen zusammen hängen: Die Kollektion spielt formal mit dem Umriss eines Sterns – italienisch: stella – und abstrahiert von geometrischer Regelmässigkeit zur Asymmetrie. Was als Drehregler gut funktioniert, sieht als Wasserhahn noch passabel aus. Doch die Befestigungsteile von Handtuchhalter, Seifenschale und Zahnputzbecher, haben mit Sternen freilich nicht mehr viel zu tun. Sie sind wohl polygonal, doch nicht mehr nach innen geknickt und daher kontrastierend klobig.

Stella – Stella

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